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Trotz Corona-Pandemie für ein sozialeres und gerechteres Rheinland-Pfalz

Trotz Corona-Pandemie für ein sozialeres und gerechteres Rheinland-Pfalz

11. September 2020

Trotz Corona-Pandemie für ein sozialeres und gerechteres Rheinland-Pfalz

In der heutigen Anhörung hat sich die Enquete-Kommission „Corona-Pandemie“ des rheinland-pfälzischen Landtags mit dem aktuellen Forschungsstand der Wissenschaft beschäftigt. Dazu erklärt Katharina Binz, Obfrau der GRÜNEN Landtagsfraktion in der Enquete-Kommission:

„Die Anhörung zum aktuellen Forschungsstand der Wissenschaft hat anhand erster wissenschaftlicher Studien deutlich gemacht, worauf wir GRÜNEN schon seit Beginn der Pandemie immer wieder hingewiesen haben: Die Coronakrise darf nicht zu einer sozialen Krise werden und unsere Strategie muss immer sein, Rheinland-Pfalz für die Menschen sozialer und gerechter zu gestalten.

Dass Care-Arbeit schon vor Corona ungleich verteilt war und Frauen dabei eine größere Last tragen als Männer, ist schon lange bewiesen. Erste Untersuchungen für die Phase der Kita- und Schulschließungen gehen nun davon aus, dass zumindest ein relativer Anstieg bei der Zeit für Kinderbetreuung durch Väter stattfand. Das heißt, es kam zu einer gleicheren Verteilung von Kinderbetreuung. Es bleibt nun abzuwarten, ob sich diese Entwicklung auch in der Zukunft fortsetzt. Mütter verbringen absolut noch immer mehr Zeit mit der Kinderbetreuung als Väter. Unser Ziel ist eine tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau in allen Bereichen. Wir GRÜNEN werden bei diesem Thema deshalb politisch auch weiterhin den Finger in die Wunde legen.

In der Anhörung wurde zudem deutlich, dass gesundheitliche Risiken sozial sehr ungleich verteilt sind: Armut führt zu einem höheren Infektionsrisiko. Außerdem sind finanzielle Sorgen und die Angst um den Arbeitsplatz soziale Risikofaktoren für psychische Erkrankungen. Daher war es besonders wichtig, bereits zu Beginn der Pandemie digitale Therapie- und Beratungsangebote zu ermöglichen. Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, diesen Digitalisierungsschub weiter finanziell zu fördern.“

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